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Die Endung .de

Die deutsche Länderendung gehört zu den größten der Welt und ist im deutschsprachigen Markt die erste Wahl für Unternehmen mit lokaler Kundschaft.

01Verwaltung und Zugang

Verwaltet wird .de von der DENIC eG mit Sitz in Frankfurt am Main. Registriert wird über angeschlossene Registrare, in Ausnahmefällen direkt bei der DENIC. Eine Ansässigkeit in Deutschland ist keine Voraussetzung. Inhaber mit Sitz im Ausland müssen jedoch einen Zustellungsbevollmächtigten in Deutschland benennen, an den gerichtliche Schriftstücke zugestellt werden können.

02Besonderheiten

  • Ein Name muss mindestens ein Zeichen lang sein, Umlaute sind zulässig.
  • Der Transfer läuft über das KK-Verfahren zwischen abgebendem und aufnehmendem Anbieter.
  • Wer Rechte an einem Namen geltend macht, kann einen Dispute-Eintrag setzen lassen.
  • Ein UDRP-Verfahren gibt es für .de nicht, Streitfälle laufen über die Gerichte.

03Kündigung und Freigabe

Kündigt ein Inhaber den Namen, kann dieser in den Status ohne zuständigen Anbieter wechseln. In dieser Phase ist er noch registriert, aber ohne Registrar. Erst danach wird er frei. Für Interessenten heißt das: beobachten statt hoffen, der genaue Zeitpunkt der Freigabe ist nicht öffentlich angekündigt. Siehe Abgelaufene Domains.

04Zweitmarkt

Der Bestand an brauchbaren deutschen Gattungsbegriffen unter .de ist seit Jahren vergeben. Wer heute einen solchen Namen braucht, kauft ihn im Zweitmarkt. Die Käufer sind fast ausschließlich Unternehmen mit deutschem Markt, was den Kreis eingrenzt und die Bewertung berechenbarer macht als bei generischen Endungen. Bewertungsgrundlagen unter Domainbewertung.

05Für wen sinnvoll

  • Unternehmen mit Kundschaft in Deutschland.
  • Lokale Dienstleister, bei denen die Herkunft ein Verkaufsargument ist.
  • Marken, die ihre deutsche Schreibweise absichern wollen.