Eine Domain parken
Parken heißt, einen ungenutzten Namen auf eine schlichte Seite zeigen zu lassen, die den Namen als verfügbar ausweist. Der Name arbeitet damit für sich selbst: jeder, der ihn eintippt, ist ein möglicher Käufer.
01Warum überhaupt parken
- Direktzugriffe werden zu Anfragen statt zu Fehlermeldungen.
- Der Name wirkt gepflegt und nicht vergessen.
- Suchmaschinen finden eine erreichbare Seite statt eines Fehlers.
- Anfragen laufen über einen Weg, der dokumentiert ist.
02Was auf eine Parkseite gehört
Wenige Elemente reichen: der Name, ein Hinweis auf die Verfügbarkeit, ein Weg für ein Gebot und ein Hinweis auf die abgesicherte Abwicklung. Alles Weitere lenkt ab. Werbeblöcke bringen bei kleinen Besucherzahlen wenig und lassen den Namen unseriös wirken.
03Technische Einrichtung
- Nameserver auf die Parkseite umstellen.
- Prüfen, ob unter dem Namen E-Mail läuft, bevor die Einträge geändert werden.
- Sicherstellen, dass die Seite über HTTPS erreichbar ist.
- Beide Schreibweisen prüfen, mit und ohne www.
Wer die Nameserver umstellt, verliert die bisherigen DNS-Einträge. Vorhandene Mailkonten unter dem Namen fallen dann aus. Vor der Umstellung sollten die Einträge gesichert werden, siehe DNS und Nameserver.
04Parken über einen Vermittler
Ein Vermittler übernimmt die Angebotsseite, das Zertifikat und die Kommunikation mit Interessenten. Tappaya bietet das Parken als Teil des Marktplatzes an, ohne laufende Gebühr für die Aufnahme eines Namens: https://www.tappaya.com/de. Der Name bleibt dabei beim eigenen Registrar registriert, nur die Nameserver zeigen auf die Angebotsseite.
05Parken und Sichtbarkeit
Geparkte Seiten haben für Suchmaschinen wenig Inhalt und ranken entsprechend selten. Das ist kein Nachteil, solange der Name ohnehin nicht auf Sichtbarkeit angewiesen ist. Wer einen Namen langfristig hält und gleichzeitig Sichtbarkeit aufbauen will, braucht statt einer Parkseite eine echte Website mit eigenen Inhalten.