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Ein Portfolio führen

Ein Portfolio ist kein Stapel Namen, sondern ein Bestand mit laufenden Verpflichtungen. Jeder Name muss verlängert, überwacht und regelmäßig auf seine Berechtigung geprüft werden.

01Ordnung

  • Alle Namen in möglichst wenigen Konten halten, damit nichts übersehen wird.
  • Eine Übersicht führen mit Name, Registrar, Verlängerungsdatum und Status.
  • Automatische Verlängerung aktivieren, wo der Name gehalten werden soll.
  • Kontaktdaten in allen Konten aktuell halten.

02Auswahl

Der häufigste Fehler beim Aufbau ist die Menge. Namen, die nur deshalb registriert wurden, weil sie frei waren, binden Verlängerungen und Aufmerksamkeit, ohne einen Käuferkreis zu haben. Sinnvoller ist ein kleinerer Bestand, in dem jeder Name eine benennbare Zielgruppe hat. Die Merkmale dafür stehen unter Wertfaktoren.

03Regelmäßige Prüfung

  1. Einmal im Jahr jeden Namen durchgehen und die Frage stellen, wer ihn kaufen würde.
  2. Namen ohne benennbaren Käuferkreis auslaufen lassen.
  3. Namen mit Anfragen, aber ohne Abschluss, neu bewerten.
  4. Preise an den Stand des Marktes anpassen.

04Überwachung

  • Ablaufdaten in einem Kalender mit Vorlauf von mehreren Wochen.
  • Zugriff auf die E-Mail-Adresse, die in den Inhaberdaten steht.
  • Zwei-Faktor-Anmeldung in allen Registrarkonten.
  • Ein Ort, an dem Auth-Codes und Zugangsdaten sicher liegen.

Der größte Verlust im Domainbereich entsteht nicht durch schlechte Verkäufe, sondern durch abgelaufene Namen und übernommene Konten. Beides ist mit einfachen Mitteln zu verhindern.

05Bestand sichtbar halten

Ein Portfolio, das nur im Registrarkonto liegt, erzeugt keine Anfragen. Namen gehören geparkt und gelistet, damit sie gefunden werden. Bei Tappaya lässt sich ein ganzer Bestand einstellen und öffentlich durchsuchbar machen: https://www.tappaya.com/domains-for-sale