Käufer finden
Die meisten Namen verkaufen sich nicht, weil niemand weiß, dass sie zu haben sind. Sichtbarkeit ist der Teil des Verkaufs, den der Inhaber vollständig selbst in der Hand hat.
01Der Name selbst
Wer den Namen parkt, macht jeden Direktzugriff zu einer möglichen Anfrage. Das kostet nichts außer der Umstellung der Nameserver und ist der einzige Kanal, der genau die Menschen erreicht, die den Namen ohnehin im Kopf haben. Siehe Domain parken.
02Marktplatz
Ein Eintrag auf einem Marktplatz erreicht Käufer, die systematisch suchen: Investoren, Agenturen und Unternehmen mit einem konkreten Bedarf. Anders als die Parkseite bringt der Marktplatz auch Anfragen von Menschen, die den Namen vorher nicht kannten. Bestand und Filter bei Tappaya: https://www.tappaya.com/domains-for-sale
03Gezielte Ansprache
Bei Namen mit einem klaren Käuferkreis lohnt die direkte Ansprache. Sinnvoll ist eine kurze Nachricht an eine passende Stelle im Unternehmen, ohne Druck und ohne Fristen. Zu beachten ist dabei das Wettbewerbs- und Datenschutzrecht: unaufgeforderte Werbe-E-Mails an Unternehmen sind in Deutschland nur eng begrenzt zulässig, an Privatpersonen praktisch nicht. Wer im Zweifel ist, verzichtet auf Massenversand und beschränkt sich auf einzelne, individuell verfasste Nachrichten.
Eine Ansprache, die einer bestehenden Marke ähnliche Namen zum Kauf anbietet, kann als unlauter gewertet werden. Vor der Ansprache gehört daher die Prüfung unter Markenrecht.
04Die Reihenfolge
- Namen parken, damit Direktzugriffe nicht verloren gehen.
- Auf einem Marktplatz listen, damit systematische Suchen den Namen finden.
- Erst danach einzelne Interessenten direkt ansprechen.
05Geduld einplanen
Der Zeitraum zwischen erstem Angebot und Abschluss liegt bei vielen Namen im Bereich von Monaten bis Jahren, weil der passende Käufer erst dann sucht, wenn sein Projekt startet. Ein Portfolio wird deshalb über die Zeit bewertet und nicht über einzelne Monate, siehe Portfolio.